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Der Lebenslauf: die wichtigsten Dos and Don’ts

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KARRIERE
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Der Lebenslauf: die wichtigsten Dos and Don’ts

Wie man seine eigene Story richtig erzählt

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heron Jan Mianvon Jan Mian, 04.08.2023
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Wer bei Personaler*innen punkten will, muss seine Kompetenzen und seinen Lebensweg überzeugend darstellen

Mit einer Bewerbung soll der zukünftige Arbeitgeber überzeugt werden, dass sich der Bewerber*innen für eine bestimmte Aufgabe eignet. Die Bewerbung selbst gilt somit als erste Arbeitsprobe. In der in Deutschland üblichen Zusammensetzung, – die Gepflogenheiten in anderen Ländern weichen zum Teil erheblich von den hiesigen ab, – besteht die Bewerbungsmappe aus Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse (Schulzeugnisse und Arbeitszeugnisse) und, so weit möglich, Referenzen.
 
Da die Bedeutung des „klassischen“ Anschreibens abnimmt, wird der Lebenslauf, auch Curriculum Vita oder kurz CV genannt, immer wichtiger. Ist das Anschreiben ursprünglich dafür gedacht, die Begründung für den Berufswunsch oder die Eignung für die Stelle plausibel zu begründen, wird diese Funktion immer mehr auf den Lebenslauf übertragen.
 
Es bleibt somit noch das Foto auf das Bewerber*innen Einfluss haben. Aber wie in den Vereinigten Staaten üblich (Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe, des Geschlechts oder des Aussehens soll vermieden werden) sehen auch wir von Heron immer weniger Lebensläufe, auf denen ein Foto eingefügt ist. Nichtsdestotrotz bleibt die Regel „Der erste Eindruck zählt“ weiter aktuell.
 

Als erstes wollen dir die drei Formen des Lebenslaufes genauer betrachten:

  • Klassischer Lebenslauf (komplett als Text (selbst) verfasst und selten noch per Hand geschrieben)
  • Kompetenzbasierter Lebenslauf (auch tabellarischer CV genannt, heutzutage die gängigste Form. Mittels chronologischer Auflistung der wichtigsten Berufsstationen und/oder einer funktionalen Aufteilung nach z. B. Ausbildung und Berufserfahrung hat er einen Vorteil, der ihn besonders beliebt macht: leichte Übersicht und Struktur)
  • Online erstellter Lebenslauf/ Social Business Profil (lässt sich schnell auf den verschiedensten Social Business Plattformen wie bspw. XING oder LinkedIn erstellen und ist eher Visitenkarte als detaillierte Lebenslauf. Allerdings ist Voraussetzung, dass das eigene Profil immer auf aktuellem Stand ist.

Im Vergleich wird aber der selbst erstellte und detaillierte CV in den Personalabteilungen mehr geschätzt.
 

Die wichtigsten Bausteine eines Lebenslaufes bilden:

  • Professionelles Bewerbungsfoto
  • Name und Adresse und Kontaktdaten
  • Berufserfahrung
  • Ausbildung/Studium
  • Weiterbildungen
  • Auslandserfahrungen & Fremdsprachenkenntnisse
  • Sonstige Kenntnisse
  • Soziales Engagement

 

Wie gelingt der gute erste Eindruck?

Eine gute Hilfe sind Kreativtechniken wie z. B. eine Mindmap oder Brainwriting. Diese helfen stichpunktartig Gedanken ohne Zensur festzuhalten. Ist erst mal alles niedergeschrieben, lässt sich diese Sammlung gut auswerten und Schwerpunkte bilden.

Aus dem Material wird im zweiten Schritt eine kurze Story erstellt, bei der es darum geht, das Interesse der Leser*innen zu wecken. So eine Story lässt aus Fakten Bilder entstehen, die es Leser*innen, also den Personaler*innen, die Entscheidung leichter machen, ob Sie der/die richtige für den Job sind.

Die dramaturgische Gestaltung der Fakten Ihres Berufslebens durch Selektieren, Sortieren und Gewichten der Fakten lässt Aufmerksamkeit und Interesse an Ihrer Person entstehen.

Ähnlich wie Bewerbungsgespräch und Kleidung, die Sie zum Vorstellungsgespräch tragen, kann dies eine Art Aushängeschild ihrer Person sein.

Dazu bietet sich eine Seite vor dem eigentlichen Lebenslauf an.
 

Kurzvorstellung auf der ersten Seite

  • Wenn Sie ein Foto verwenden, dann ist ein professionelles Foto obligatorisch. Ein Foto stellt emotionale Nähe zwischen dem/der Aufgenommenen und dem/der Betrachter*in her
  • Name und Adresse (Kopfzeile) und Wunsch-Beruf deutlich lesbar machen
  • Kurzprofil mit 2-3 Sätzen aus dem Ihre Motivation, sich zu bewerben, hervorgeht und Ihre Kernkompetenzen sichtbar werden. Entweder als souverän sachlicher Text oder per Auflistung mit Bulletpoints. Dadurch wird Neugier für die 2. Seite geschaffen
  • Aufbau orientiert sich daran, ob Sie chronologisch oder kompetenzbasiert darstellen. Mittlerweile hat sich die angloamerikanische Auflistung durchgesetzt. Dabei beginnt man mit der letzten relevantesten Berufserfahrung
  • Design, Schriftart und Optik sollten klar und gut lesbar sein. Verzichten Sie auf (zu viel) Verzierungen. Diese lenken vom Wesentlichen, nämlich Sie ab
  • Übermittlung erfolgt heutzutage per PDF, daher sollten Sie vor Abspeicherung die Formatierung auf Fehlerfreiheit nochmals überprüfen

 

Die 2. Seite (und je nach Berufserfahrung) die 3. Seite
Hier belegen Sie mit Ihrem beruflichen Werdegang, was Sie im Kurzprofil behaupten

  • Folgen Sie dem Relevanzprinzip und fokussieren Sie sich hier nur auf das, was Ihnen aus der Sicht des/der Leser*in als wichtig erscheint
  • Beginnen Sie mit der aktuellen Stelle, aus der hervorgeht, dass Sie den nächsten Schritt meistern können und der/die Richtige sind
  • Listen Sie chronologisch absteigend die anderen Stationen auf

 

Weitere Tipps:

  • Hervorhebung relevanter Berufserfahrungen
  • Nennen Sie besondere Erfolge und Leistungen. Dies ist auch hinsichtlich eines eventuellen Vorstellungsgespräches von Vorteil
  • Nutzen Sie Schlüsselbegriffe und Wortwahl des Stellenangebotes sowie der (Karriere-) Webseite Ihres potenziellen Arbeitgebers: Zeigen Sie, dass Sie eine gemeinsame Sprache sprechen
  • Weisen Sie selbstbewusst auf Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten hin, aber bleiben Sie bei der Wahrheit; siehe hierzu auch unseren Blogbeitrag https://heron-group.de/luegen-haben-kurze-beine/
  • Erklären Sie Lücken im Lebenslauf ab 3 Monaten, bei der Sie weder eine Beschäftigung hatten noch an einer Aus- oder Weiterbildung teilgenommen oder ein Studium/Praktikum absolviert haben. Bitte bleiben Sie unbedingt bei der Wahrheit, da Sie offene Lügen später den Job kosten könnten
  • Knappe positive Formulierungen wie z. B.: 05/2022–08/2022 Berufliche Neuorientierung mit dem Ziel … ????
  • Stellen Sie Berufserfahrungen immer mit konkreten Monatsangaben dar
  • Angaben zu Verwandten, Weltanschauungen, Religionen, Gehaltswunschangaben gehören nicht in den Lebenslauf
  • „Beige Flags“ also überflüssigen Phrasen und Füllwörter vermeiden! Stattdessen besser konkrete Beispiel für Behauptungen von Kompetenzen wie „Ich bin ein Teamplayer“, „Ich habe gute Kommunikationsfähigkeiten“, „Ich bin detailorientiert“ oder „Ich bin flexibel“ angeben, aus denen deutlich wird, wie sich die jeweiligen Fähigkeiten in der Praxis ausbildeten und welche Erfolge Sie z. B. in der letzten Position brachten
  • Spezifische, quantifizierbare mit Zahlen belegbare Erfolge nennen ist besser als nur vage Angaben zu machen. Anstatt „Ich habe den Umsatz gesteigert“, besser: „Ich habe den Umsatz in meinem ersten Quartal um 15 % gesteigert, indem ich eine neue Verkaufsstrategie eingeführt habe“
  • Aktive Verben wie „Ich habe geleitet, entwickelt, koordiniert …“ sind besser als allgemeingehaltene Phrasen, die z. B. mit „Ich war verantwortlich für …“ beginnen

 
Beim Bewerben gilt das gleiche wie beim Dating: Es geht nicht darum, jeden zu beeindrucken, sondern darum, den/die Richtige(n)💕 zu finden!
 
 

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